Bootstrapping – von der burn-rate zum positiven cash-flow

Wer will nicht schnell in die Gewinnzone gelangen und von einem positiven Cash-flow anstatt von der „burn-rate“ sprechen? Möglich wird das durch regelmässige Umsätze und durch ein professionelles Management von Ausgaben und cash-flow.

Dieser Artikel richtet sich insbesondere an Gründer, die neben Löhne hohe Ausgaben für Material oder Dienstleistungen haben.

Nicht jedes Start-up Unternehmen ist gleich mit gut zahlenden Kunden oder einer dicken Kapitaldecke ausgestattet. In der Regel können zu Beginn einer Unternehmung nicht mal Löhne ausgezahlt werden. Ist der Umsatz geschrieben, findet die Kundenzahlung erst nach Wochen oder Monaten statt. Das belastet die knappe Liquidität vor allem wenn Vorleistungen erbracht werden mussten.

Gründer sollen mit Ihren Produkten und Dienstleistungen die Welt besser machen und nicht sparen. Unliebsame Aufgaben wie Beschaffung, Einkauf oder Lieferantenmanagement bekommen häufig nicht die nötige Priorität, um einen möglichst langen Atem zu haben und Konkurrenten abhängen zu können.

Man kann den Cash-flow verbessern durch:

  • Bessere Zahlungsbedingungen von Kunden, idealerweise Vorkasse
  • Bessere Zahlungsbedingungen von Lieferanten
  • Reduzierung der Ausgaben insgesamt

Man kann Ausgaben optimieren und schneller in die Gewinnzone kommen wenn man konsequent

  • Angebote vergleicht
  • Verhandelt
  • Märkte kennt und mit passenden Lieferanten zusammen arbeitet
  • Auf Funktion statt Aussehen achtet (wenn Aussehen kein Killer-Argument ist)

Einkauf oder Beschaffung gehört selten zur Kernkompetenz einer Unternehmung und sollte an einen Dienstleister ausgelagert werden. In Service Level Agreements werden die Schnittstellen definiert und erfolgsabhängige Vergütungen sichern den Erfolg.